Motivation
In
meinen 5 Jahren als Stadträtin habe ich die Erfahrung gemacht, dass
frau mit Engagement, guten Argumenten, Vernetzung und Zusammenarbeit immer
wieder konkrete Erfolge erreichen kann. Das sind für mich Verbesserungen
hin zu einer sozialen, offenen, gerechten Gesellschaft und zu einem sorgfältigen
Umgang mit der Natur. Das motiviert mich zum Weitermachen.
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Themen
Ich bin eine politische Allrounderin. Es macht mir
Spass, mich immer wieder in neue Themen einzudenken, Fakten zu recherchieren,
Bestehendes zu hinterfragen, Visionen zu entwickeln, Handlungsspielräume
auszuloten - und schlussendlich das Machbare zu erkennen und diesem zum
Durchbruch zu verhelfen.
In der letzten Zeit habe ich folgende politischen Themen bearbeitet:
- Familienergänzende
Kinderbetreuung
Bei der Tagesschule konnten wir erreichen, dass alle
Kinder einen Tagesschulplatz erhalten. Die Eltern sind frei, das Angebot
zu nutzen oder nicht. Die Rahmenbedingungen für die Tagesschulen
müssen aber noch verbessert werden, um eine durchwegs hohe Betreuungsqualität
und gute Anstellungsbedingungen für alle Mitarbeitenden zu ermöglichen.
Kita-Plätze gibt es leider immer noch nicht genügend - die
Wartezeiten für Eltern sind lange und von ungewisser Dauer. Die
Kita-Initiative, die in der Stadt Bern Verbesserungen gebracht hätte,
ist leider knapp gescheitert. Stattdessen gibt es einen Wechsel zu Betreuungsgutscheinen.
Bei der nun anstehenden Ausgestaltung dieses neuen Systems setze mich
für eine hohe Betreuungsqualität, Kita-Plätze für
Kinder aus allen sozialen Schichten sowie gute Arbeitsbedingungen für
das Personal ein.
- Wohnumfeld
Das Wohnumfeld trägt wesentlicher zur Lebensqualität
bei. Ich setze mich aktiv für die Anliegen der Quartiere ein. Konkret:
Verkehrsberuhigungsmassnahmen, Sanierung Muesmattspielplatz, verbesserte
ÖV-Erschliessung des VonRoll-Areals und Lindenhofspitals, eine
belebte und sichere Grosse Schanze, die Mittelstrasse als Begenungszone
....usw.
Im Moment besonders aktuell: Ich wehre mich gegen den Bau einer Waldstadt
im Bremgartenwald.
- Regionalpolitik
Seit 2010 gibt es die Regionalkonferenz Bern-Mittelland.
Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr regionaler Zusammenarbeit.
Wir sind aber noch nicht am Ziel. Wir könnten noch viel mehr Synergien
nutzen, die gemeinsame Identität stärken und weiter zusammenwachsen.
Ich unterstütze auch den Verein Hauptstadtregion Bern, der unsere
Region als politisches Zentrum und Bindungsglied zwischen Deutsch- und
Westschweiz positioniert.
Mir liegt die Arbeit in der Agglomerationskommission sehr am Herzen.
Besonders schätze ich die Treffen mit PolitikerInnen aus andern
Gemeinden an unserer jährlichen Agglomerationstagung.
- Gleichstellung
Noch immer wählen Mädchen aus einem
viel kleinerem Spektrum an Berufen aus als Knaben und verdienen Frauen
durchschnittlich 20 Prozent weniger als Männer. Dahinter steckt
nicht böse Absicht, sondern eine unhinterfragte Tradition und Beförderungspraxis
sowie ungleiche Bewertung von typischen Frauen- und Männertätigkeiten.
Lösen wir uns von diesen - für beide Geschlechter - einengenden
Rollenbildern! Die Politik soll dazu Rahmenbedingungen und Anstösse
geben.
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